bav_01-2024

5 bAVim Fokus I Mai 2024 3. Große Rentenlücke – trotz Zusatzversorgung 4. Die Herausforderungen der privaten Altersvorsorge Trotz der Leistungen der Zusatzversorgungskassen bleibt für viele Angestellte im kommunalen öffentlichen Dienst eine erhebliche Rentenlücke bestehen. Selbst nach 45 Berufsjahren, in denen jedes Jahr das Durchschnittseinkommen von aktuell 45.358 Euro brutto verdient wurde, kommt ein Angestellter im öffentlichen Dienst bei Renteneintritt einschließlich der Zusatzversorgung von ca. 710 Euro nur auf 2.402 Euro brutto im Monat bzw. 28.824 Euro jährlich, auf die dann noch Steuern und Sozialabgaben erhoben werden. In vielen Fällen – etwa aufgrund vorübergehender Teilzeitbeschäftigung – fallen die Zahlungen aus GRV und ZVK sogar deutlich geringer aus. Die private Altersvorsorge bietet zwar eine Lösung für diese Rentenlücke, jedoch ist der Markt kompliziert und oft verwirrend. Mit einer Fülle von Anbietern und Produkten, die von Lebensversicherungen bis zu privaten Fonds und ETFs reichen, stehen Angestellte vor der schwierigen Aufgabe, passende Produkte für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Diese Entscheidung erfordert nicht nur ein tiefgehendes Verständnis für finanzielle Produkte, sondern auch eine sorgfältige Planung und Beratung. 1.384 Euro beträgt der durchschnittliche monatliche Rentenzahlbetrag beim Altersrentenbestand der Fälle mit mindestens 35 Versicherungsjahren. 1.054 Euro beträgt der durchschnittliche monatliche Rentenzahlbetrag beim Altersrentenbestand 2022.

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